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Die Ruine der Burg Vízmburk ist ein einzigartiges Bauwerk, das dank seiner außergewöhnlichen Geschichte erhalten geblieben ist.
Die Burg wurde in der Frühgotik erbaut und kurz nach den Hussitenkriegen verfiel sie und wurde über Jahrhunderte vom Wald überwuchert. Doch die Burg geriet nicht in Vergessenheit; die Einheimischen erzählten viele Legenden um sie. Ihre Wiederentdeckung erfolgte in den 1970er Jahren, als die Burg ausgegraben wurde. Dank des Engagements lokaler Freiwilliger kehrte sie als bedeutendes mittelalterliches Denkmal mit reicher kultureller Bedeutung auf die touristischen Landkarten zurück.
Vízmburk liegt im Kataster der Gemeinde Havlovice, im Bezirk Trutnov. Es thront auf einem Felsvorsprung über dem Fluss Úpa an der ehemaligen Handelsroute vom Königreich Böhmen nach Kladsko und liegt heute auf dem Touristenpfad zwischen Červený Kostelec und Babiččíný údolí in Ratibořice.
Die Burg bietet Führungen mit historischer Erläuterung, regelmäßig stattfindende Veranstaltungen mit mittelalterlichem Schwerpunkt, Erfrischungen und gemütliche Rastplätze entlang des Weges und, vor allem, einen wunderschönen Anblick.